Veranstaltungen - Ausstellungen

Ausstellungen

Datum/Zeit: 19/01/2018 |
Veranstaltungsort: Saarlandweit | Saarland | Saarland

Im Calender sichern:
Apple iCal: iCal
0

80 Bilder zur Straße der Skulpturen St. Wendel
1. Dezember bis 28. Januar 2018

Fotoclub Tele Freisen

Mia-Münster-Haus St. Wendel, Wilhelmstr. 11

Wer kennt sie nicht – die Skulpturen auf der Baltersweiler Höhe bei St. Wendel, der „Liebesthron“ am Bostalsee oder die Ringe im Stadtpark von St. Wendel? Die Skulpturen der „Straße der Skulpturen“? Doch kennt man sie wirklich? Gegenstände im öffentlichen Raum, denen man ständig begegnet, beginnen in unserer Wahrnehmung irgendwann unsichtbar zu werden. Sie werden selbstverständlich. Auch die Skulpturen an der Strecke zwischen St. Wendel und dem Bostalsee teilen dieses Los.

Es ist die älteste Teilstrecke der europäischen „Skulpturenstraße des Friedens“. Leo Kornbrust initiierte das erste Bildhauersymposion bereits Anfang der 1970er Jahre; die Strecke bis zum Bostalsee entstand bis 1988. Einige Skulpturen kamen im Laufe der letzten Jahrzehnte noch hinzu, als die gesamte Friedensstraße sich mittlerweile schon europaweit ausgedehnt hatte.

Die St. Wendeler Skulpturenstraße bleibt trotz ihres hohen Alters lebendig. Aber: sie wird selten noch „gesehen“.

Die Fotografen des Fotoclubs Tele Freisen fotografierten die Skulpturen erneut. Ähnlich wie bei einer guten Porträtaufnahme haben sie den Charakter der Skulpturen und ihre Wirkung in der Umgebung fotografisch erfasst. Diese Bestandsaufnahme dauerte gut zwei Jahre. Im Rahmen eines kleinen klubinternen Wettbewerbes wurden aus den etwa 500 eingereichten Fotos 80 Bilder gewählt, die bis Ende Januar im Museum St. Wendel zu sehen sind.

 

Magische Orte
Eine abenteuerliche Reise zu Europas mystischen Stätten

Ausstellung von Hartmut Krinitz
Stonehenge, Mont Saint-Michel, Meteora und Carnac sind nur die bekanntesten unter Europas „Magischen Orten“ und ziehen jedes Jahr Millionen von Besuchern an.

Verteilt über den ganzen Kontinent finden sich Stätten, die auf uns Menschen schon seit Jahrtausenden eine große Faszination ausüben und sich jeder finalen Erklärung entziehen.

Hier versammelten wir uns, feierten, zelebrierten Rituale, suchten Kontakt zu den Göttern und vermaßen den Lauf der Gestirne.

Doch was zeichnet diese Orte aus, zu denen wir uns seit Urzeiten hingezogen fühlen und die wir in einer von der Ratio geprägten, oft oberflächlichen, Zeit wieder zunehmend neu entdecken?

Die Suche nach Antworten führte Hartmut Krinitz nicht nur an die weltbekannten Stätten, sondern auf abenteuerlichen Wegen auch zu „vergessenen“ Plätzen.

Die Ausstellung mit 40 Fineart-Prints ist vom 7. bis 28. Januar 2018 im Kleinen Kuppelsaal des Rathauses Wemmetsweiler zu sehen.
geöffnet: montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr, sonntags am 7.1. und 28.1. von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Der Eintitt ist frei.

 

Bilder – Literatur – Musik
…Geflüchtet…
Ingrid Ullrich-Schäfer

07.01. bis 06.02. 2018

Flucht aus der Heimat war immer schon ein Schicksalsschlag für viele Menschen. Heute ist sie erneut in den Blickpunkt gerückt, weil viele Flüchtlinge in Europa Schutz und eine neue Heimat suchen. Es sind aber nicht nur tragische Erlebnisse, die zu verarbeiten sind, sondern auch Hoffnungsfunken, von denen zu erzählen ist. All das nimmt die Künstlerin in Ihren Blick

Ingrid Ullrich-Schäfer
Studium der Kunsterziehung in Saarbrücken bei Prof. Enzweiler und Prof. Jung
Ausbildung in den Techniken: Druckgrafik, Fotografie, Plast. Gestalten, Objektzeichnen, Radierung, Aquarell, Farbenlehre
Zusatzausbildungen bei Hetty Krist (Frankfurt/ Darmstadt) in Zeichnung, Bernd Petry (Köln) in Abstrakte Malerei, Jörg Oetgen und Mathias Lanfer (Trier) in Metallskulptur
Seit 1991 künstlerisches Arbeiten im eigenen Atelier

66292 Riegelsberg, Rathaus, Saarbrücker Str. 31
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi, Do 7.00 bis 15.30, Di 7.00 bis 18.00, Fr 7.00 bis 12.00

 

Die Künstlerin Monika Bauer präsentiert ihre Werke unter dem Motto “Perspectives – Ansichten“ in einer Ausstellung im Foyer des Rathauses der Gemeinde Großrosseln.

Die Ausstellung kann in der Zeit vom 11. Januar bis zum 23. Februar 2018, während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Großrosseln, besichtigt werden.

Wer Interesse an einem Kunstwerk hat, kann sich gerne an Frau Haag im Rathaus wenden.

 

Reise in das Land der Inka – Neue Fotoausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

„Inka-Land – Reisefotografien von Helmut R. Schulze“
Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Möllerhalle
10. November 2017 bis 4. März 2018

Er hat die Sahara durchquert und zusammen mit Einheimischen sechs Tage in einer Höhle im Urwald gelebt. Den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker hat er auf allen 40 Staatsbesuchen fotografisch begleitet. Helmut R. Schulze zählt zu den namhaften deutschen Fotografen. Auf seinen zahlreichen Reisen in verschiedenste Regionen hat er Land und Leute fotografiert und so die Atmosphäre dieser Länder festgehalten. Begleitend zur Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte Foto-Arbeiten, die Helmut R. Schulze auf seinen Reisen in Peru, Chile oder Bolivien aufgenommen hat. Im ehemaligen Land der Inka macht sich Helmut R. Schulze auf die Suche nach Spuren dieser untergegangenen Kultur.

Die Bilder der Ausstellung „Inka-Land – Reisefotografien von Helmut R. Schulze“ zeigen die verschiedenen Landschaften von Bergen und Meer oder die berühmten „Scharrbilder“ der Nazca. Sie zeigen das dörfliche und großstädtische Leben, Feierlichkeiten und Alltag. Beeindruckt hat Helmut R. Schulze vor allem das spezifische Licht in der Region, das die Eigenart und Konturen der Landschaft ganz besonders klar und plastisch hervortreten lässt. Vor allem aber sind seine Fotografien eine Begegnung mit den Menschen – den Nachfahren von Moche, Chimú und Inka. Insgesamt sind 15 großformatige Fotografien in der Möllerhalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zu sehen.

Helmut R. Schulzes Fotografien zur politischen Zeitgeschichte und seine Reisefotografien wurden unter anderem im Deutschen Historischen Museum in Berlin, in der ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York, in der Kunsthalle Mannheim oder der Begegnungsstätte Deutsche Einheit in Halle gezeigt. Seine weltweiten Reportagen und Aufnahmen aus allen Kontinenten über Politik, Land und Leute erschienen unter anderem in „Der Spiegel“, Focus, Welt am Sonntag, Zeitmagazin, FAZ Magazin, Bunte oder Gala. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigte 2014 die Ausstellung „25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung“ mit den 40 Schlüsselfotografien Helmut R. Schulzes zur deutschen Wiedervereinigung und 2014/2015 die Ausstellung „Ägypten – Eine faszinierende Zeitreise“ mit Reisefotografien von Helmut R. Schulze.

Die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ (noch bis 8. April 2018) in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zeigt herausragende Exponate zur Kultur der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen, die in dieser Form und Zusammensetzung zum ersten Mal zu erleben sind. Ein wichtiges Thema ist die spanische Eroberung Südamerikas durch Francisco Pizarro. 220 Exponate zeigen die Faszination der alten peruanischen Hochkulturen und ihr Aufeinandertreffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Der Kern-Bestand der Exponate stammt aus dem Larco Museum Peru, das die größte Sammlung altperuanischer Kunst weltweit besitzt. Einzigartige Exponate aus bedeutenden europäischen Museen vervollständigen die Ausstellung.

 

Jáchym Fleig – LIAISON

Saarländisches Künstlerhaus/ Galerie

18. Januar –11. März 2018

Eröffnung: Mittwoch, 17. Januar, 19.00 Uhr

Im Werk des Bildhauers Jáchym Fleig zeigt sich die Kunst von ihrer Besitz-ergreifenden und unheimlichen Seite. Manche seiner skulpturalen Installationen erwecken die Vorstellung einer Besiedelung des Raumes durch riesenhafte Insekten. Die scheinbare Naturnähe (Wespennester und andere Tierbauten) folgt aber dem strategischen Kalkül künstlerischer Setzung. Natur kann wie Kunst aussehen, wie auch umgekehrt. Mit Naturalismus hat das wiederum wenig zu tun. Die abstrakt-formalen Qualitäten der plastischen Gebilde erfüllen sich in der Verbindung mit Vorhandenem – Raum oder Ding (wie dem Büromöbel in „Filament“).

Fleigs Interventionen wirken schlüssig, als hätte das befallene Gebäude oder Objekt (der „Wirt“) selbst das wuchernde wesenhafte Geschehen ausgebrütet. Auf diese Weise lustvoll-einnehmend und mit ernstem Humor, besetzen

Jáchym Fleigs Installationen „die Wirklichkeit“.

Jáchym Fleig, geb.1970 in Villingen-Schwenningen, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Klasse M. Ullmann), an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (Klasse E. Bosslet – Meisterschüler) und an der Slade School of Fine Art / Royal College of Art, London. Stipendien und Preise: zuletzt 2017 Cité Internationale des Arts Paris (Gastatelier), DEW 21 Kunstpreis 2016, Dortmund.

 

Klangarbeiten – „kratzen, schaben, schubbern“

18.01.-11.3.2018
Eröffnung: Mi 17.01., 19 Uhr

Unter dem Titel „kratzen, schaben, schubbern“ installiert die Hamburger Künstlerin Dodo Schielein im studioblau des Saarländischen Künstlerhauses Klangarbeiten, die von den Besuchern interaktiv durch Handlungsanweisungen mit erzeugt und gehört werden können.

 

Ausstellungen im TRIFOLION Echternach

In der Saison 2018 bietet das TRIFOLION Echternach zwei luxemburgischen Künstlern eine Plattform, dem Maler Robi Gottlieb-Cahen und der Malerin und Bildhauerin Carla Rudbach (geboren in den Niederlanden, wohnhaft in Luxemburg).

Die Ausstellung von Robi Gottlieb-Cahen findet im Rahmen des Judeum Epternacum statt. Mit dem Titel der Ausstellung „Yizkor-Erinnerungen“ verdeutlich Gottlieb, dass seine Werke für ihn eine Waffe gegen das vergangene Leiden und zugleich eine Transzendierung des Geschehenen sind, eine sehr psychologische Aufarbeitung der Geschichte der Shoah, also der Vernichtung der Juden. Obwohl seine emotionalen Frauenbilder oft den Schmerz widerspiegeln, stellen seine Werke nicht den Untergang dar, sondern feiern und glorifizieren das Leben.

Die mittlerweile über siebzigjährige Carla Rudbach lässt sich in ihrer bildendenden Kunst oft von der Musik und vom Tanz inspirieren. Die Ausstellung „Am Anfang war die Musik“ greift Rudbachs Faszination der Musik und vor allem des Balletts auf, welches sie selbst in jungen Jahren studierte. Diese Eindrücke bannt sie mit ihrer Malerei im Zweidimensionalen und mit ihrer Skulptur im Dreidimensionalen.

19.02.- 18.03.18 Robi Gottlieb-Cahen (Ausstellung), Vernissage: Di. 20.02.18, 18.30 Uhr
16.04.-23.05.18 Carla Rudbach (Ausstellung), Vernissage: So. 15.04.18, 15 Uhr

 

„Lesbisch, jüdisch, schwul“

20. Januar 2018 bis 23. März 2018

Politische Akademie, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken

Im Zentrum der Ausstellung stehen 24 Biografien, die vom Leben im Untergrund und im Exil, von Deportation und Ermordung, aber auch vom Überleben und Wirken in der Nachkriegszeit geprägt sind. So unterschiedlich die porträtierten Menschen und ihre Lebenswege auch waren, hatten sie doch alle eines gemeinsam: Sie waren jüdisch und zugleich homosexuell.

Während des Nationalsozialismus war die Doppelstigmatisierung eines „schwulen Juden“ ausdrücklich vorgesehen. In den Konzentrationslagern manifestierte sie sich etwa in der Markierung eines Häftlings mit modifiziertem Davidstern. Wie hoch der Anteil jener Häftlinge in den Konzentrationslagern insgesamt war ist bis heute nicht bekannt. Zumindest in Bezug auf die Zahl der homosexuellen Männer geht die Forschung von 5.000 bis 10.000 Inhaftierten aus. Ausgehend von einem Bevölkerungsanteil Homosexueller zwischen 1,5 und 5 Prozent dürften sich unter den 6 Millionen ermordeten Juden allerdings zwischen 90.000 und 300.000 Lesben und Schwule befunden haben.

In der äußerst lebendigen Homosexuellenkultur der 1920er Jahre betätigten sich zahlreiche Jüdinnen und Juden, die durch ihre Leistungen in Kunst, Wissenschaft und Literatur in erheblichem Maße zur Emanzipation sowohl jüdischer als auch homosexueller Menschen beitrugen. Jene, die mit zweierlei Stigmata zu kämpfen hatten, sind heute jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Ziel der Ausstellung ist es, wieder ein Bewusstsein für ihre Schicksale zu schaffen.

 

Mathilde Dieudonné & Tobias Heitz

Freitag, 26. Januar bis Sonntag, 25. März

Restflächen – Surfaces résiduelles

Industrielles Kulturerbe im Saarland und in Lothringen
Fotografie

Vernissage: Freitag, 26. Januar | 19 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Nancy und der Association Surface Sensible

Galerie im KuBa

 

„Das Winzerdorf Mußbach – Beiträge zur Ortsgeschichte“

12. Nov. 2017 bis 08. April 2018

Anhand von zahlreichen Fotografien und Exponaten aus der Vergangenheit des Dorfes wird seine Entstehungsgeschichte veranschaulicht. Ausgestellt werden unter anderem Fundstücke aus vorchristlicher Zeit, das Leben und Wirken Mußbacher Persönlichkeiten sowie die abwechslungsreiche Vielfalt des miteinander Lebens in dem Weindorf.

Informationen unter: 06321-855 450 (Museumsverwaltung)
Ort: Stadtmuseum Villa Böhm, Villenstraße 16 b / Maximilianstraße 25, Neustadt an der Weinstraße
Eintritt: frei

 

Stadtmuseum zeigt Ausstellung über Beethoven
Vom 02. Dezember 2017 bis 08. April 2018

Parallel zum Konzertprogramm der Fruchthalle, wo in der laufenden Saison unter anderem alle neun Symphonien Ludwig van Beethovens erklingen, hat das Stadtmuseum Kaiserslautern (Theodor-Zink-Museum│ Wadgasserhof) eine eigene Beethoven-Ausstellung vorbereitet. In der Scheune wird vom 02. Dezember 2017 bis zum 08. April 2018 ein dokumentarischer Rundgang Einblicke in die verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen des großen Komponisten bieten. Der kleine Salon mit der Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert im Wadgasserhof verwandelt sich in ein „Beethoven-Zimmer“ und steht den Museums- und Konzertbesuchern an ausgewählten Tagen auch abends offen. Dort gibt es ein Tafelklavier aus Beethovens Zeit. Das Pfalztheater hat eine Puppe mit zeitgenössischer Herrenkleidung zur Verfügung gestellt. Unter anderem werden einige Handschriften Beethovens sowohl von berühmten Werken wie der „Mondschein-Sonate“ als auch in Briefen gezeigt. Daneben wird es Einblicke in den Alltag des Künstlers geben, wie eines seiner Hörrohre, das für seine schwere Erkrankung bis hin zur Ertaubung steht. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn gezeigt. Gegründet im Jahr 1889 ist das Beethoven-Haus als Beethovens Geburtshaus musikhistorischer Gedächtnisort, Sammlungsstätte, Forschungszentrum und Konzertsaal in einem.

Die Ausstellung wird am Freitag, 01. Dezember, um 18:00 Uhr, in der Scheune des Stadtmuseums eröffnet. Die Pianistin Sachiko Furuhata-Kersting wird im Rahmen der Veranstaltung auf dem Konzertflügel des Museums musizieren. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Stadtmuseums besichtigt werden. Diese sind Mittwoch bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von
11:00 bis 18:00 Uhr.

 

 

Ausstellung „Die Schwestern Laz(s)ard – Ilse Heller-Lazard und Lou Albert-Lasard“
vom 14. Januar bis 08. April 2018

Lou Albert-Lasard (1885 – 1969), die unter anderem mit Rainer Maria Rilke befreundet war, wurde bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in den vergangenen Jahren in Frankreich und in Deutschland gewürdigt.
Ihre ein Jahr ältere Schwester Ilse Heller-Lazard (1884 – 1934) ist seit ihrem frühen Tod bisher nur in drei Einzelausstellungen in der Schweiz und in Deutschland vorgestellt worden.
Die Schwestern Laz(s)ard wurden im deutsch-lothringischen Metz geboren. Ihre Eltern waren der angesehene und wohlhabende, aus Saarlouis stammende Bankier Leopold Lazard (1843-1927) und die Deutsch-Amerikanerin Jenny Stein (1861 – 1909). Beiden Schwestern gelang es, ihrem Wunsch entsprechend, Malerin zu werden.
Verschiedene Themen wie z.B. Landschaftsbilder, Porträts, Reisebilder, die Zwanziger Jahre und das Pariser Leben gewähren einen spannenden Blick in das künstlerische Werk beider im Stil und im Charakter sehr unterschiedlichen Schwestern, die beide vom Expressionismus geprägt sind. Ergänzt wird die Ausstellung durch Briefe, Dokumente und Fotografien, die einen beeindruckenden Einblick in das Künstlerinnenleben des 19./20. Jahrhunderts zeigt.

Öffentliche kostenlose Führung durch die Ausstellung
„Die Schwestern Laz(s)ard – Ilse Heller-Lazard und Lou Albert-Lasard“
Sonntag, 21. Januar 2018 um 15 Uhr

Städtisches Museum Saarlouis, Alte Brauerei-Straße, 66740 Saarlouis
ständige Ausstellungen zur Geschichte der Stadt und der Region Saarlouis, der Saargegend und Lothringens
Führungen nach Absprache
Städt. Museum, 06831/128896

 

Saar-Wars

Präsentation für Familien

Nur wenige Tage vor dem Start des neuen Star-Wars-Films Episode 8 und 40 Jahre nach der Premiere des allerersten Star-Wars-Films in den USA zeigt das Historische Museum Saar unter dem Titel „Saar-Wars“ eine kleine, aber faszinierende Sonderpräsentation, die sich an die legendäre Filmreihe anlehnt.

Originalgetreue, von Guidon Messika im Saarland hergestellte Kostüme werden in der unterirdischen Burg, die durch den dort vorherrschenden Sandstein ein wenig an eine Star-Wars-Landschaft erinnert, in Szene gesetzt. Mehr als 25 nachgebaute Figuren wurden ausgewählt: darunter Stormtrooper, Biker Scouts, Tusken Raider, Roboter sowie Rebellen. Und man begegnet natürlich Star-Wars-Klassikern, wie Chewbacca, dem Droiden R2D2, Han Solo, Luke Skywalker und dem finsteren Darth Vader.

Außerdem werden neben den nachgebauten Objekten auch zwei Originale aus den Filmen, ein Stuhl aus Episode I und Teile einer Stormtrooper-Ausrüstung aus dem ersten Star-Wars-Film „Krieg der Sterne“ (Episode 4), zu sehen sein. Durch die Präsentation sollen neue Zielgruppen und in besonderer Weise auch Familien mit Kindern angesprochen werden.

Guidon Messika studierte Elektrotechnik und spezialisierte sich auf den Kostüm- und Kulissenbau. 1999 gründete er die Kostümmanufaktur „moviefx“ in Rohrbach. Dort werden Replikate aus bekannten Science-Fiction-Filmproduktionen in filigraner Handarbeit nachgebaut und auf Wunsch individuell angepasst. Durch seine qualitätvollen Produkte hat er sich inzwischen in der internationalen Star-Wars-Szene einen Namen gemacht.
Weitere Informationen

Vom 2. Dezember bis zum 13. April 2018 ist die populäre Schau fürs Publikum geöffnet. Aus brandschutzrechtlichen Gründen dürfen allerdings immer nur 30 Personen auf einmal in die unterirdische Burg. Mit Wartezeiten kann gerechnet werden.

Eintrittspreise: 6 Euro / 3 Euro / 0 Euro, Expressticket: 2 Euro
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 bis 20 Uhr, Montag geschlossen

Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15
66119 Saarbrücken

 

Simon Kloppenburg
Freitag, 20. April bis Sonntag 17. Juni

Findlinge und Geschiebe

Zeichnung / Malerei

Vernissage: Freitag, 20. April | 19 Uhr

Galerie im KuBa

 

Dauerausstellung:

– Nachbildung einer Panzerstatue &
– Rennofen-eine merowingische Eisenschmelze
Rathaus-Foyer, Neunkirchen
 
Dauerausstellung:
Geschichte der Stadt St. Wendel (18. und 19. Jahrhundert) und über das Leben der Herzogin Luise
Museum Mia Münster Haus | Eintritt frei
 


Wie hinkommen:
Lade Karte ...
Ausstellungen