Es gibt Menschen, die spüren einfach, wo sie gebraucht werden. Menschen, die nicht wegsehen, sondern handeln. Eine von ihnen ist Petra Jenal aus Überherrn.
Mit viel Herzblut und Entschlossenheit hat sie 2010 den Förderverein Ehrensache – Therapeutisches Reiten für Menschen mit Behinderung e. V. gegründet.
Ihr Ziel: Kindern und Jugendlichen mit Behinderung die Möglichkeit geben, durch den Kontakt mit Pferden neue Stärke, Lebensfreude und Selbstvertrauen zu gewinnen – auch dann, wenn das Geld für die Reittherapie fehlt.
Ein Herzensprojekt auf dem Rücken der Pferde
Wer einmal erlebt hat, wie ein Kind auf dem Pferd lächelt, obwohl es sich sonst kaum bewegen kann, versteht, warum Petra Jenal für ihre Arbeit brennt. Das sanfte Schaukeln im Rhythmus des Pferdes, die Wärme des Tieres, das Gefühl von Freiheit – all das hilft den Kindern, körperlich und seelisch Fortschritte zu machen.
Doch Reittherapie kostet Geld. Und genau hier setzt Petra Jenal mit ihrem Verein an: Ehrensache übernimmt Therapiekosten, finanziert Hilfsmittel wie einen Hebelift zum sicheren Aufsteigen und sorgt dafür, dass kein Kind ausgeschlossen bleibt.
Gemeinsam für mehr Teilhabe
Viele Förderer und Spender unterstützen inzwischen das Herzensprojekt. Dank ihrer Hilfe konnte in Überherrn ein Ort entstehen, an dem Pferde, Kinder und engagierte Therapeutinnen eine kleine Familie bilden. Organisationen wie „Ein Herz für Kinder“ und Herzenssache e. V. haben den Verein dabei tatkräftig unterstützt.
„Jede Spende, jeder Förderbeitrag hilft uns, Kindern ein Stück Selbstvertrauen zurückzugeben“, sagt Petra Jenal. „Wenn ein Kind, das sonst kaum spricht, plötzlich mit leuchtenden Augen das Pferd ruft – das sind die Momente, für die sich alles lohnt.“