Die Macht des Röntgenblicks, die Kunst der Urban Art, und das Sommer-Ferienprogramm: Die vielen Gesichter des Weltkulturerbes Völklinger Hütte
Vor 40 Jahren, am 4. Juli 1986, wurde die Roheisenproduktion der Völklinger Hütte geschlossen. Seit der Ernennung zum ersten UNESCO-Welterbe aus der Blütezeit der Industrialisierung hat sich das ehemalige Eisenwerk zu einem faszinierenden Erlebnisort für alle Sinne gewandelt, der Industrie, Kultur, Geschichte, Kunst und Natur auf einmalige Weise vereint. In den Sommerferien bietet die Völklinger Hütte Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einmal mehr die Gelegenheit, ein breites Spektrum all dieser Facetten im Rahmen von Führungen und Workshops zu erleben.

Noch bis zum 6. September besteht zudem die Chance, die aktuelle Großausstellung X-RAY. Die Macht des Röntgenblicks in der Gebläsehalle zu besuchen: Auf der Basis des weiten Spektrums der Röntgentechnik beleuchtet die höchst sinnliche Erlebnislandschaft insbesondere die kreativen Wechselwirkungen mit Kunst und Kultur. Marie Curie trifft hier auf Frida Kahlo und Thomas Mann.
Darüber hinaus präsentiert die international renommierte URBAN ART BIENNALE 2026 (bis 15. November) zeitgenössische Positionen der Kunst, die sich aus Street Art und Graffiti entwickelt hat. Dieses Mal sind mehr Arbeiten als je zuvor in situ speziell für ihren Ort in der Hütte entstanden.
Weltkulturerbe Völklingen
Weitere Informationen unter: www.voelklinger-huette.org
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Fotos:
King Kong: Ralf Beil
WKE Tag der offenen Tür: Oliver Dietze / Weltkulturerbe Völklinger Hütte