Nichts hab ich gesucht als Dich - Eine musikalische Liebesgeschichte aus dem Mittelalter

Datum/Zeit: 07/10/2022 | 20:00
Veranstaltungsort: Rathausfestssaal Saarbrücken | Rathauspl. 1 | Saarbrücken

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Die Lieder beschäftigen sich mit dem berühmtesten Liebespaar des Hochmittelalters Abaelard und Heloïse (12. Jh.). Heloïse reflektiert am Ende ihres Lebens rückblickend ihre emotionsgeladene Beziehung zu Abaelard. Dadurch werden implizit auch aktuelle Themen wie Isolation (aktuell wegen der Corona-Krise), das Verhältnis der Geschlechter zueinander angesprochen. Aufgrund des Fokus auf die existentiellen Themen des mittelalterlichen Paares wie Nähe-Distanz, Liebe, Macht, Gewalt, Tod, weisen die Lieder auch aktuelle Bezüge auf. Die Texte wurden von dem bayerischen Psychoanalytiker Alfred Walter auf der Grundlage des Briefwechsels zwischen Abaelard und Heloïse verfasst. Die Musik wurde von dem deutsch-schweizerischen Komponisten und Arzt Marc Neufeld geschrieben.

Ljiljana Winkler

Ljiljana Winkler (MA) ist Sopranistin, Musiktherapeutin, Dozentin für Gesang an der Universität Augsburg und Dozentin für vokale Musiktherapie im Masterstudiengang Musiktherapie am Leopold – Mozart – Zentrum in Augsburg. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin vom Festival Klassik4Kids. Ihre bisherige Bühnenerfahrung umfasst Opern und Operettenengagements, Liederabende sowie Oratorien und Kantaten. Winklers künstlerische Spannweite reicht von Alter Musik über zeitgenössischen klassischen Werken hin bis zum Jazz. Ihr besonderes Interesse gilt der Uraufführungen der zeitgenössischen Projekte, sowie den Projekten die eine Synergie der psychodynamischen Theorien und Musik abbilden. Sie arbeitete mit u.a. Marc Neufeld, Michael von der Nahmer, Roger Trefousse, Gene Pritsker, Tamar Muskal, Charles Coleman, Dan Cooper, David Gotay, Mark Kostabi, Melanie Mitrano, Joseph Pehrson, Milica Paranosic, Moritz Eggert, zusammen. Zuletzt wirkte sie in New York in Benzaquen Hall DiMenna Center for classical music bei mehreren Uraufführungen der New Yorker Komponisten. Dort wirkte sie als Sängerin an der Uraufführung der von ihr geschriebenen Jazz Oper „Soubrette auf der Toilette“, komponiert von Gene Pritsker. Ljiljana Winkler wurde für die Rolle der Tii in Moritz Eggerts Kommender Kobayashi am Saarländischem Staatstheater engagiert. Am Theatrè National du Luxembourg in Mitterers Das tapfere Schneiderlein sang sie die Rolle der Königstochter. Sie verkörperte die Rolle der Nachtigall in der gleichnamigen Oper von Strawinsky auf der Open-Air Bühne in Konstanz.  An der Opera Factory in Freiburg war sie für die Rolle der Frau Bittermandel und der Frau Knochen aus der Oper Drei Rätsel von D. Glanert, sowie für die Rolle der Bettine aus der Oper Kein Ort Nirgends von A. Schreier engagiert. Opern und Operetten Engagements führten sie an die Open-Air Bühne des Wiener Operettensommers, wo sie die Rolle der Mi in Lehars Das Land des Lächelns sang. Am Stadttheater Neuburg verkörperte sie die Rolle der Lucie aus der Oper Eifersucht von Sophie Gail und die Rolle der M. Gardi in A. Adams So ein Glück! Neben ihren Opernengagements bilden Lied- und Konzertgesang einen ebenso wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit und sie gastierte mit vielfältigen Programmen bei zahlreichen Konzerten und Festivals in Deutschland und im Ausland. Ihre Debüt CD-Frauenliebe – und – Leben, Klavierbegleitung von Prof. Claude France Journes erschien. Winkler erhielt zahlreiche Preise und Stipendien darunter in der letzten Zeit mehrere Förderungen des Deutschen Musikrats für die zeitgenössischen Projekte. ) Für ihre therapeutisch- gesangspädagogische Methode und ihr soziales Engagement wurde sie 2017 mit dem DAAD Preis der Universität Augsburg ausgezeichnet. Ihr vorrangiges wissenschaftliches Engagement geht der Frage nach der Auswirkung einer traumatisierenden Erfahrung auf die Qualitäten der Singstimme nach. Außerdem bekam sie den Musikpreis der Märkischen Kulturkonferenz für „außerordentliche stimmliche und musikalische Begabung“, den 1. Preis Bundeswettbewerb für Gesang Bosnien-Herzegowina, den Förderpreis der bosnischen Regierung für besondere Talente und den 1. Preis beim Gesangswettbewerb Lazar Jovanovic Serbien. Sie war Stipendiatin der Dame Felicity Lott Stiftung sowie der Ardingly International Music School Stiftung in Großbritannien. Sie erhielt den Richard-Wagner Preis (Bayreuth) und das Claudia Mayer Stipendium (Saarbrücken Ljiljana Winkler absolvierte ihr Gesangsstudium mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik Belgrad sowie an der Hochschule für Musik Saar (Prof. Y. Windmüller). Außerdem absolvierte sie das forschungsorientierte Masterstudium Musiktherapie am Leopold – Mozart – Zentrum in Augsburg. Darüber hinaus studierte sie Liedgestaltung bei Prof. I. Gage sowie künstlerische Gestaltung der zeitgenössischen Musik bei Dr. S. Litwin an der Hochschule für Musik Saar.

Nina Buchmann

Nina Buchmann, 1982 in Pirmasens geboren, war langjährige Schülerin von Yukio Oya, einem Schüler von Claudio Arrau. Sie studierte Klavier bei Prof. Thomas Duis und Prof. Fedele Antonicelli an der Musikhochschule Saarbrücken, sowie Liedgestaltung bei Prof. Irvin Gage. Während dieser Zeit war sie außerdem Schülerin von Prof. Pierre Etcheverry (Ecole Normale Superieure de Paris). Nina  Buchmann ist mehrfach ausgezeichnete Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (1. und 2. Preise „Jugend musiziert“ , 1. Preis der Erich-Bachmann-Stiftung, 1.Preis mit Auszeichnung beim internationalen Klavierwettbewerb „Madeleine de Valmalete“ in Paris, sowie Sonderpreis „Prix Beethoven“ für die beste Interpretation einer Beethoven-Sonate, 2. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „Valeria Martina“ in Massafra, Italien, „Bayreuth-Stipendium“ des Richard-Wagner- Verbandes). Nina Buchmann vervollständigte ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei namhaften Pianisten, u.a. bei Bernd Glemser, Benedetto Lupo, Marisa Somma, Jean Micault, Alessio Bax, Nikita Fitenko und Adrian Oetiker. Es folgten zahlreiche Auftritte in Deutschland, Frankreich, Italien und Japan, sowie Rundfunkaufnahmen. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Kammermusik, so spielt sie seit vielen Jahren im Klavierduo mit ihrem Bruder Steffen Buchmann, sowie im Lied-Duo mit der Sopranistin Ljiljana Winkler und der Mezzosopranistin Sabrina Henschke. Seit 2005 ist sie außerdem als Klavierlehrerin tätig, seit 2018 unterrichtet sie an der Musikschule Homburg.


Nichts hab ich gesucht als Dich – Eine musikalische Liebesgeschichte aus dem Mittelalter